Granola war für mich lange so ein typisches „Entweder ich vertrage es – oder eben nicht“-Frühstück. Viele fertige Sorten enthalten Nüsse, Zusätze oder Zutaten, die bei mir einfach nicht gut funktionieren. Und ganz ehrlich: Selbst wenn ich etwas finde, das ich vertrage, schmeckt es oft entweder zu süß oder irgendwie „flach“. Genau deshalb bin ich irgendwann dazu übergegangen, mein Granola einfach selbst zu machen.
Dieses nussfreie Granola ist aus genau diesem Bedürfnis entstanden: Ich wollte ein Frühstück, das unkompliziert ist, knusprig schmeckt und mir gut bekommt. Ohne Nüsse, ohne unnötige Zusätze – dafür mit einfachen Zutaten, die ich kenne und einschätzen kann. Haferflocken als Basis, ein paar Kerne für den Crunch, etwas Ahornsirup für die Süße und Gewürze, die dem Ganzen Wärme geben. Mehr braucht es für mich oft gar nicht.
Was ich daran besonders mag: Ich weiß genau, was drin ist. Kein Rätselraten bei Zutatenlisten, kein „Hoffentlich vertrage ich das heute“. Und gleichzeitig fühlt es sich nicht nach Verzicht an. Im Gegenteil – dieses Granola ist genau so knusprig, wie ich es mir morgens wünsche. Ob mit Joghurt (laktosefrei), Pflanzendrink oder einfach über Obst gestreut: Es passt sich meinem Morgen an. Manchmal schnell zwischen Tür und Angel, manchmal gemütlich mit Kaffee in der Hand.
Für mich sind solche kleinen Rezepte echte Alltagshelfer. Sie nehmen mir Entscheidungen ab, geben mir Sicherheit beim Essen und sorgen dafür, dass ich mich trotzdem auf mein Frühstück freue. Wenn du also auch genug hast von Granola, das du nicht verträgst oder das dir einfach nicht richtig schmeckt, probier diese nussfreie Version unbedingt aus. Vielleicht wird sie bei dir ja genauso schnell ein fixer Bestandteil deiner Morgenroutine wie bei mir.

Nussfreies knuspriges Granola
Kochutensilien
- 1 Backblech
- 1 Schüssel
- 1 Waage
Zutaten
- 200 g Haferflocken (glutenfrei)
- 30 g Kürbiskerne
- 30 g Hanfsamen geschält (oder Macadamianüsse)
- 1 TL Ceylon Zimt (über Nacht gequollen)
- 1 EL Vanilleextrakt
- 70 ml Ahornsirup
- 40 g Ghee (geschmolzen)
- 40 g Kokoschips
- 1 Prise Salz
Zubereitung
- Backofen vorheizen: Den Backofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
- Trockene Zutaten mischen: Haferflocken, Kürbiskerne, Hanfsamen, Zimt, Vanille und Salz in einer großen Schüssel vermengen.
- Nasse Zutaten unterheben: Ahornsirup und geschmolzenes Ghee zu den trockenen Zutaten geben und alles gut vermischen, bis die Mischung gleichmäßig feucht ist.
- Auf ein Backblech geben: Die Granola-Mischung gleichmäßig auf ein mit Backpapier belegtes Backblech verteilen.
- Backen: Im vorgeheizten Backofen für 20–25 Minuten backen. Nach der Hälfte der Zeit (nach ca. 10–12 Minuten) vorsichtig wenden, damit das Granola gleichmäßig knusprig wird.
- Abkühlen lassen: Das Granola nach dem Backen vollständig auf dem Blech auskühlen lassen. Erst beim Abkühlen wird es richtig knusprig.
- Kokoschips unterheben: Die Kokoschips nach dem Backen unter das ausgekühlte Granola mischen, damit sie nicht verbrennen und schön knusprig bleiben.
- Aufbewahren: Das Granola in einem luftdichten Glas oder Behälter aufbewahren. So bleibt es mehrere Tage knusprig.
Notizen
Dieses Granola kommt ganz ohne Nüsse aus und ist ideal bei Nussallergie oder -unverträglichkeit. Glutenfrei:
Achte darauf, zertifiziert glutenfreie Haferflocken zu verwenden. Süße anpassen:
Je nach Geschmack kannst du die Menge an Ahornsirup etwas erhöhen oder reduzieren. Extra knusprig:
Das Granola nach dem Backen vollständig auskühlen lassen – erst dann wird es richtig crunchy. Variationen:
Du kannst die Kerne je nach Geschmack austauschen, z. B. einen Teil der Kürbiskerne durch Sonnenblumenkerne ersetzen (weiterhin nussfrei). Aufbewahrung:
In einem luftdichten Glas oder Behälter bleibt das Granola mehrere Tage knusprig. Servieren:
Schmeckt super mit Joghurt (laktosefrei), Pflanzendrink oder als Topping für Bowls und Obstsalate.