Diese Quinoa-Wraps sind bei mir eher zufällig entstanden – aus dem einfachen Wunsch nach etwas Schnellem, das mir gut bekommt. Klassische Wraps passen für mich nicht immer, deshalb habe ich mit Quinoa experimentiert. Das Ergebnis: ein unkompliziertes Grundrezept, das überraschend gut funktioniert und inzwischen fix in meinem Küchen-Alltag ist.
Ich mag besonders, wie flexibel die Wraps sind. Mit ein paar Basics ist der Teig schnell gemixt, und dann kannst du sie füllen, wie es gerade passt: herzhaft mit Gemüse, cremig mit einem Aufstrich oder süß mit Nussmus und Zimt. Genau das macht sie für mich so praktisch – ein Rezept, viele Möglichkeiten, ohne viel Aufwand.
Für mich sind diese Quinoa-Wraps kein „Ersatz“, sondern einfach eine richtig gute Alternative. Sie sind leicht, gut bekömmlich und perfekt für Tage, an denen es unkompliziert, aber trotzdem lecker sein soll.

Quinoa Wraps
Kochutensilien
- 1 Pfanne
- 1 Mixer
- 1 Glas zum Einweichen
Zutaten
- 200 g Quinoa
- 150 ml Wasser
- 1 Stück Ei vegan: 15g Leinsamen geschrotet
- 1 EL Olivenöl
- 1/2 TL Salz
- Ghee/ Butter zum Anbraten
Zubereitung
- Quinoa über Nacht einweichen: 200 g Quinoa in ausreichend Wasser über Nacht einweichen.
- Abspülen: Die eingeweichte Quinoa in ein Sieb geben und gründlich mit kaltem Wasser abspülen.
- Teig mixen :Quinoa, 150 ml Wasser, Salz, Ei und Olivenöl (für die vegane Variante: Leinsamen + Wasser statt Ei) in einen Mixer geben und zu einem glatten Teig mixen.
- Wraps ausbacken: Eine Pfanne mit etwas Ghee erhitzen. Mit einem Schöpfer portionsweise Teig in die Pfanne geben und dünn ausstreichen. Von beiden Seiten goldbraun ausbacken.
- Füllen & genießen: Die Wraps nach Belieben pikant oder süß füllen und warm servieren.
Notizen
Die Wraps lassen sich wunderbar pikant oder süß belegen.
- Pikant (ohne Fleisch):
Gedünstetes Gemüse (z. B. Zucchini, Karotten, Paprika, Spinat), Avocado, frische Kräuter, histaminarme Aufstriche oder Frischkäse/Kräuterquark (laktosefrei). - Pikant (mit Fleisch):
Gebratene Hähnchenstreifen oder Putenstreifen mit milden Gewürzen, dazu Gemüse und ein leichter Joghurt- oder Kräuterdip (laktosefrei). - Pikant (mit Tofu – optional):
Milder Naturtofu kurz angebraten mit etwas Öl und Gewürzen, kombiniert mit Gemüse und Kräutern.
(Hinweis: Tofu ist Soja – nur verwenden, wenn du ihn verträgst.) - Süß:
Nussmus (z. B. Mandelmus), Banane oder Birne, etwas Ahornsirup, Zimt oder Kokosflocken.
Für eine fruktosearme Variante: Nussmus pur oder mit etwas Reissirup.
Die Wraps können vorbereitet und im Kühlschrank bis zu 2 Tage aufbewahrt werden. Kurz in der Pfanne oder im Ofen aufwärmen – schmecken wie frisch. Darmfreundlich:
Durch die Kombination aus Quinoa und Ei sind die Wraps leicht verdaulich, ballaststoffreich und liefern gleichzeitig hochwertiges Eiweiß.